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Das Coronavirus ist das Resultat von Tierquälerei - die Welt wird nicht mehr dieselbe sein

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Das Coronavirus ist das Resultat von Tierquälerei - die Welt wird nicht mehr dieselbe sein

Unser Vertrauen in den Fleischkonsum und die oft einhergehende missbräuchlichen Behandlung von Tieren ist nicht nachhaltig. Die aktuelle Corona-Pandemie ist wieder ein neues Symptom eines Systems, das nicht funktioniert. Gerade jetzt sollte der Fokus nun noch mehr auf Fleischalternativen und eine nachhaltige Landwirtschaft rücken, um eine positive Veränderung bewegen zu können. Wir glauben, dass folgendes getan werden kann.

Nach Angaben sind Wildtiermärkte der Ursprung des neuartigen Coronaviruses.

Der Coronavirus und auch der SARS-Ausbruch begannen nach Bericht des “The Guardian” wohl auf den Wildtiermärkten in China. Auf diesen Märkten kommen Menschen mit lebendigen und toten Tieren wie Hunden, Hühnern, Schweinen, Schlangen, Fledermäusen, Zibeten und anderen Wildtieren eng in Kontakt. Das Zusammenspiel von Atmung, Exkrementen, Blut, schmelzendes Eis und tierischen Organen an einem Ort sind ideale Bedingungen für Tierleid, schnelle Virenmutationen und die Ausbreitung von Krankheiten. Laut einem Artikel im Business Insider waren Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der neuesten Mutation des Coronavirus: COVID-19.

Schweinegrippe, Rinderwahnsinn und Superbakterien

Nicht nur bei Fledermäusen in China, auch bei Tieren, die in der westlichen Welt regelmäßig gegessen werden, kann es zu viralen Mutationen kommen. Die Schweinegrippe ist ein gutes Beispiel dafür: Diese Mutation der Influenzaviren verursachte laut einem CDC-Bericht während der Pandemie 2009 schätzungsweise 150.000 - 575.000 Todesfälle. Auch die Seuche Rinderwahnsinn ist vom Tier auf den Menschen übertragen worden. Superbakterien, die durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung in der Rinderzucht entstehen, stellen eine große Bedrohung dar. In Zukunft werden virale Mutationen und Pandemien sich weiter verbreiten und verschlimmern, wenn sich das System nicht ändert.

Wir brauchen eine nachhaltige Landwirtschaft und fleischfreie Alternativen

Wir müssen das derzeitige System hinter uns lassen. Wir können uns auf Fleisch aus der Massentierhaltung nicht verlassen und müssen andere Optionen in Betracht ziehen, die es uns ermöglichen, die Weltbevölkerung mit einer flächendeckenden Ernährung zu versorgen. Dabei muss gleichzeitig der Missbrauch von Tieren und das Risiko von Infektionskrankheiten minimiert werden. Die Zukunft liegt in pflanzlichen Fleischalternativen, in Labor angebautem Fleisch und Ernährungsweisen mit einem hohem Pflanzenanteil.
Wenn es um die Landwirtschaft geht, sind essbare Insekten der beste Weg, um Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig dieselbe Qualität von Protein zu liefern, wie wir sie im Fleisch kennen.

Die Vereinten Nationen stufen Grillenprotein als sicher ein in Bezug auf Antibiotika und Zoonosen

Die Insektenzucht erfordert keinen Einsatz von Antibiotika und kann trotzdem ein höheres Maß an Sicherheit bieten. Durch Grippe- und Coronaviren verursachte Krankheiten sind zoonotisch, das heißt sie werden von Tieren auf den Menschen übertragen. Die gute Nachricht ist, dass essbare Insekten in Bezug auf Zoonose-Krankheiten sicher sind:

“Da Insekten taxonomisch viel weiter vom Menschen entfernt sich als herkömmliche Nutztiere, wird ein geringes Risiko für zoonotische Infektionen erwartet (1).”

Wir stellen unsere Farm der Zukunft vor

Aus diesem Grund haben wir eine eigene Grillenfarm gebaut, um die Hygienestandards selber kontrollieren zu können und sicherzustellen, dass wir ein qualitativ gutes Lebensmittel produzieren. Essbare Insekten sind das einzige Lebensmittel, das hochwertiges Protein und essentielle Nährstoffe wie Vitamin B12 und Hämeisen liefert, welches Pflanzen nicht enthalten, und zugleich ein minimales Risiko für zoonotische Infektionen darstellt.

Es versteht sich von selbst, dass Grillen auch außerhalb so schrecklicher Orte wie der Wildtiermärkte viel besser behandelt werden, als die meisten großen Nutztiere. Sie erhalten natürliches Futter und gedeihen auch in dichten Populationen in freier Wildbahn, sodass sie auch auf der Farm viel Lebensraum haben.

Probiere einen unserer Grillen-Proteinriegel, unsere Nudeln oder Schokoladenmischungen und beteilige dich an der dringend benötigten Systemänderung!

Quellen:
1) FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), „Essbare Insekten - Zukunftsperspektiven für die Lebens- und Futtermittelsicherheit“, Rom 2013, http://www.fao.org/docrep/018/i3253e/i3253e.pdf