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Wie wir dafür sorgen, dass Grillenmehl günstiger wird

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Wie wir dafür sorgen, dass Grillenmehl günstiger wird

Es gibt da eine Frage, die ihr uns in letzter Zeit immer wieder gestellt habt: Warum ist Grillenmehl so teuer? Seit wir Sens gegründet haben, haben wir uns immer die gleiche Frage gestellt. Unser Anliegen, Grillenmehl günstiger zu machen, war einer der Hauptgründe warum wir unsere eigene Farm aufgebaut haben. Lasst uns einen Blick darauf werfen, warum Grillenmehl immer noch relativ teuer ist und was noch getan werden muss, damit es die günstigste Proteinquelle wird.

Warum ist Grillenmehl teuer?

Sicher kommt einem diese Frage, nachdem man gelesen hat, dass Grillen um ein vielfaches weniger an Ressourcen verbrauchen. Leider bedeutet die Tatsache, dass Insekten weniger ressourcenintensiv als Rinder sind noch nicht automatisch, dass das Endprodukt günstiger ist, zumindest noch nicht. Grillenfarmer benötigen weniger Land, Wasser und Futter, aber sie benötigen immer noch menschliche Arbeitskraft, Management, Technik, und was vielleicht am wichtigsten ist: damit sich all die Investition rechnen und im Preis widerspiegeln, muss das Auftragsvolumen steigen. Das erfordert aber noch jede Menge Entwicklung und einen höheren Bedarf.

Geflügelproduktion ist um Jahrzehnte voraus

Wenn man die Grillenzucht z.B. mit der Geflügelzucht vergleicht, fällt einem sofort etwas auf, und zwar der Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Hühner sind um 90% größer und erreichen ihre Schlachtreife in 42 statt 113 Tagen, die es noch vor 60 Jahren gebraucht hatte, und das alles aufgrund der Forschung und Entwicklung die in der Zwischenzeit stattfand. Die gleiche Entwicklung und Automatisierung hat zur Folge, dass heute das Futtermittel den Großteil der finalen Kosten des Fleischs ausmacht, und zwar beträchtliche 73% (1).

Ernsthafte Forschung und Entwicklung findet bzgl. der Grillenzucht erst seit einigen Jahren statt, die existierenden Grillenfarmen sind relativ klein und die ganze Industrie ist noch in ihren Kinderschuhen. Im Vergleich zur Geflügelproduktion wird die Grillenzucht aber, selbst wenn sie eines Tages genauso weit verbreitet sein wird, nicht so viel Schaden anrichten. Einer der Gründe, warum Geflügel, Schwein oder Molkepulver so günstig sind, ist dass die industrielle Massentierhaltung auf Kosten der Lebensqualität der Tiere geht. Wir haben die Ethik der Grillenzucht bereits in einem anderen Artikel behandelt.

Wie machen wir Grillenmehl günstiger?

Unsere Grillenfarm ist eine der wenigen modernen Farmen auf der Welt, die ihr eigenes Forschungs- und Entwicklungsteam vor Ort haben, die sich um kontinuierlichen Fortschritt kümmern. Wir haben die vertikale Haltung mit 6m Höhe eingeführt, haben 500m² klimaregulierter Fläche, benutzen fortgeschrittene Trocknungsverfahren, die mehr Nährstoffe konservieren und sind die erste “Good Agricultural Practices” (GAP) zertifizierte Grillenfarm. Das hat es uns bereits jetzt ermöglicht den Preis, im Vergleich zu vor ein paar Jahren, zu reduzieren.

Grillenfarmen am Rande jeder Metropole

Die nächsten Schritte, auf die wir uns konzentrieren werden, sind Entwicklungen in Richtung Futtermitteleffizienz und der Versuch Bioabfälle als Nahrungsquelle zu integrieren. Weiterhin arbeiten wir daran unsere Zuchtprozesse zu perfektionieren um den Ertrag zu erhöhen und außerdem den Arbeitsaufwand zu verringern, und die Automatisierung des Fütterns und Wasser Gebens einzuführen. All das ist erst die erste Phase. Wir haben in Thailand angefangen, aber das Ziel ist es die zukünftigen Farmen näher an die großen, westlichen Städte zu bringen. Dort wird die Grillenzucht ihr volles Potenzial als Nachhaltigkeits-Champion entfalten. Wie wir in einem vorherigen Artikel bereits erwähnt haben, wird es vielleicht eines Tages sogar eine Grillenfarm auf dem Mars geben.

Unterstütze ein nachhaltiges Startup auf großer Mission, probiere Sens Produkte

Unsere Mission ist Grillenprotein gut auszusehen und schmecken zu lassen! Probier es selbst aus, die Wahl ist dir überlassen: leckere Proteinriegel, glutenfreie Nudeln, pikante Proteincracker, Grillenpulver zum Kochen oder Backen, oder unser nahrhafter Proteinshake mit Schokoladengeschmack.

Quellenangabe:

1) Smil, V., ‘Should we eat meat?’, 2013, Chichester, West Sussex: Wiley-Blackwell, https://www.amazon.com/Should-Eat-Meat-Evolution-Consequences-ebook/dp/B00BY2M0KQ